Freitag, 12. August 2011

"Islamkritik" - eine populistische Ideologie

"Mekka Deutschland - Die stille Islamisierung"
Chimäre oder realitäsnahe Prophezeiung?

Heute möchte ich auf einen Artikel verweisen. Ich finde den Artikel gelungen, wenn auch an einigen Stellen vielleicht nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechend. Er fokussiert sich vor allem darauf, ob die sogenannte "Islamkritik" legitime Kritik im Sinne der Aufklärung ist, oder eher ein Schüren von Ängsten, die keinerlei oder kaum Grundlage in der Wirklichkeit besitzt, sondern nur als hysterisch zu bezeichnen ist. Dieselbe Position findet sich in meinem Blog ebenfalls mehrfach wieder.

Legitime Islamkritik ist für mich vor allem eine theologische Frage, wie sie zum Beispiel Nasr Hamid Abu Zaid oder einige Islamwissenschaftler wie Tilman Nagel betreiben. Denn sie haben durchaus eine fundierte (auch wissenschaftlich seriös erarbeitete) Grundlage an Argumentationen, auf denen sie Kritik an bestimmten tradierten Vorstellungen "des" Islams üben oder hinterfragen. (Ob damit ein Paradigmenwechsel, beziehungsweise ein Umschwenken der Mehrheitsmeinung in der Zunft erreicht werden kann, steht auf einem anderen Blatt.) Daneben gibt es noch eine legitime Islamismuskritik, die eine Ausprägung des Islams, den Islamismus, den Dschihadismus, eine Minderheitenposition innerhalb der islamischen Gemeinde, dafür kritisiert, dass grundlegende Menschenrechte, die zumindest im Westen als unveräußerlich gelten, verletzt werden. Letztere Kritik ist nötig, legitim, und wird im übrigen auch in der islamischen Welt betrieben, so wurden zum Beispiel die islamistischen Terroristen von der berühmten Al-Azhar Universität in Kairo zu Nichtmuslimen erklärt. Dürfte hier kaum bekannt sein...
Daneben hat jeder das Recht den Islam als Religion blöd zu finden. Für sich persönlich unsympathisch oder unlogisch oder widersprüchlich oder teilweise ungerecht, oder nur als eine schlechte Kopie des Christentums zu sehen. Oder unmodern, oder rückständig, oder nur was für Männer, oder nur was für sonnenverwöhnte Regionen, oder was auch immer...

Nicht legitime "Islamkritik" ist diejenige, deren Grundlage sich wissenschaftlich nicht halten lässt. Deren Daten, deren Analysen, deren Statistiken veraltet, falsch gedeutet, oder gar ausgedacht sind. Die alles pauschalisiert, alle Phänomene in der islamischen Welt in einen Topf wirft, umrührt und alles miteinander verknüpft und pauschal verteufelt. Die keine Unterscheidung von diversen Strömungen innerhalb des Islams macht, die keine Unterscheidung von Wirkung und Ursache, keine Unterscheidung von Kausalität und Korrelation, keine Unterscheidung von Tradition und Religion macht. Die Feindbilder aufbaut, statt die Welt realistisch zu erklären. Die anderen Zwecken als der Aufklärung dient. Die mehr über die "Kritiker" aussagt, als über den zu betrachtenden Gegenstand.

Normalerweise zitiere ich andere Quellen nur ausschnittsweise. Hier jedoch möchte der Autor gerne, dass der ganze Text zitiert wird, oder aber die Kürzungen müssten abgesprochen werden. Nun gut, dem Wunsch des ganzen Zitates komme ich gerne nach:




Nach Breiviks Tat ist eine Diskussion mit harten Bandagen losgebrochen. Die eine Seite fordert die Verantwortung geistiger Brandstifter ein, die mit ihrer „Islamkritik“ den Boden für Breiviks Manifest „2083″ bereitet haben; die andere Seite beeilt sich, diese „Islamkritik“ zu verteidigen. Wenn ein Amokläufer ein Jugendlager der „Fortschrittspartei“ angegriffen hätte, und eine Begründung in Umweltschutz und Atomausstieg gefunden hätte, würde man dies doch auch nicht verdammen.
Erstens: Hatten wir schon. Theo van der Graaf tötete 2003 Pim Fortuyn. Dessen Partei bekam darauf erdrutschartige Gewinne – konnte sich mangels Inhalten aber nicht halten und spaltete sich mehrfach.
Zweitens: Umweltschutz ist begründbar, ebenso wie der Atomausstieg. Es gibt rationale Gründe für beides; die Methoden sollten bei beidem natürlich öfters sachlich hinterfragt und auf ihre Wirksamkeit untersucht werden.
„Islamkritik“ ist eine Pseudowissenschaft. Unter dem Deckmäntelchen der „Kritik“ (die in Europa seit langer Zeit zu recht zur Methode gehört, jedoch in Form der „Kritik der kritischen Kritik“ auch zum „Lifestyle“) wird eine Ideologie transportiert. Vielleicht geht es zu weit, sie allgemein als „Ideologie des Hasses“ zu bezeichnen (obwohl es bei Geert Wilders und Henryk Broder definitiv diese Züge annimmt); eine Ideologie der Ausgrenzung ist sie allemal.
Auch Verschwörungstheorien, der 11. September 2001 sei von CIA und Mossad geplant, bezeichnen sich als „kritisches Hinterfragen“ der Medienberichte auf Widersprüchlichkeiten und „Wahrheitsfindung“ und finden leider viele Anhänger; jedoch kein Massenmedium, kein Multiplikator stellt sich dahinter. „Islamkritik“? Wie im letzten Artikel geschrieben, ich habe sehr viel weniger Angst vor rechtsgerichteten Parteien wie „Die Republikaner“ bis hin zu rechtsradikalen Parteien wie der NPD. Es ist die Tatsache, daß „Islamkritik“ in der Mitte angekommen ist, die mir seit längerem große Sorgen macht.
Es geht damit auch nicht darum, den ungeschriebenen Kodex von nicht akzeptablen Diskussionsthemen zu erweitern. Das haben diejenigen, die „Islamkritik“ verteidigen, schließlich schon zur Genüge getan. Es geht darum, Intoleranz gegenüber Intoleranz zu üben, und Autoren den Spiegel vorzuhalten, die unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“ Minderheiten ausgrenzen, die sich selbst publizistisch nicht wehren können. Und der erste Beitrag sollte sein, „Islamkritik“ als die radikale Ideologie zu entlarven, die sie ist.

KRITIK WORAN?!?

Diese Frage ist scheinbar einfach zu beantworten: Kritik am Islam.
Was ist der Islam?
Der Islam ist eine der vier „Buchreligionen“ (neben Christentum, Judentum und Mandäer/Sabier). Vom Katholizismus ist er beim 2. Vatikanischen Konzil im Dokument „Nostra Aetate“, 3. Abschnitt als Religion anerkannt, die den Einen Gott anbetet; die Konzilsväter und der römische Papst schließen mit einer Ermahnung:
Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.

1,4 Milliarden Menschen bekennen sich zum Islam, die meisten davon in Indonesien, Indien und Pakistan; von dort geht seine Verbreitung über Zentralasien, Kleinasien und Nordafrika weiter auf den afrikanischen Kontinent. Das größte afrikanische Land, Nigeria, ist gut zur Hälfte moslemisch. Jede Region hat Besonderheiten. So gibt es in Afghanistan die traditionelle Burkha, oder in Nordafrika die Tradition der Genitalverstümmlung von Mädchen (die es auch, außerhalb der „moslemischen“ Welt, in den USA aus „ästhetischen Gründen“ gibt).
Der Islam teilt sich in zwei große Konfessionen, Sunniten und Schiiten; und zahllose Unter- und Sondergruppen, wie die Ismailiten, Aliviten oder Wahabiten. Alleine die 85% aller Moslems umfassende Großkonfession der Sunniten unterteilt sich wieder in die vier Rechtsschulen der Hanafiten, Hanbaliten, Malikiten und Schafiiten. Die beiden ältesten Universitäten des Islam, Al Quaraouiyine in Marokko und Al Azhar in Ägypten, sind ebenfalls wichtige Zentren des Islam.
Das Glaubensleben des Islam basiert auf den „Fünf Säulen“ (Arkán):

  1. Glaubensbekenntnis (Schahada)
  2. Gebet (Salat)
  3. Almosen (Zakat)
  4. Fasten im Ramadan (Saum)
  5. Sofern möglich, einmal im Leben eine Pilgerreise nach Mekka (Hajj)


Damit ist der Umfang des Islam abgesteckt. Bei diesem Sammelsurium von Menschen aus unterschiedlichsten Regionen und Ländern, von autoritären Staaten bis zu repräsentativen Demokratien, Lebensstandards, Bekenntnissen und Auslegungen – was kann da von einer „Islamkritik“ noch „kritisiert“ werden? Eine echte Kritik des Islam wäre hochakademisch und fast nur den theologischen Fakultäten der Universitäten möglich und müßte sich auf die allen Moslems gemeinsamen Kernthemen des Islam beschränken – der Verehrung des arabischen Koran als fleischgewordenes Wort Gottes (und damit ein Abbild eines Teils Gottes, wozu man argumentieren kann, daß ein solches in dieser Welt gar nicht möglich ist), des Propheten Mohammed, und der theologischen Grundlagen der „Fünf Säulen“.
Darunter ist die Kritik, daß der Koran nur in seiner arabischen Urschrift authentisch ist, wohl jener Kritikpunkt, den der Laie noch am ehesten nachvollziehen kann – aber es ist ein kontroverses Thema. Die Regelung verbietet keine Übersetzungen des Koran (die hervorragenden deutschen Übersetzungen von Theodor Adel Khoury (die den Inhalt wiedergibt) und Friedrich Rückert (der als Dichter die literarische Form der Suren im Deutschen wiedergibt) werden von moslemischen Autoritäten ausdrücklich gebilligt); und es ist – beim Vergleich der Rückert- und Henninger- oder Khoury-Übersetzung leicht sichtbar – nicht möglich, das Gesamtkunstwerk des Koran in eine andere (vor allem nicht-semitische) Sprache zu übertragen. Andererseits jedoch ist Arabisch nicht mehr die Sprache der Mehrheit der Moslems (die arabische Welt umfaßt nur etwa 350 Millionen Einwohner, etwa soviel wie die EU).
In allen anderen Bereichen – wie auch der Umsetzung und Deutung der Scharia, dem Umgang mit Minderheiten oder der Stellung der Frau – kritisiert man nicht „den Islam“, sondern eine bestimmte Ausprägung des Islam oder eine sich auf den Islam berufende politische Strömung. Übertragen, man kann ultraorthodoxes Judentum, die Piusbruderschaft, die Diktatur Amine Gemayels (Libanon) oder Ngo Dinh Diems (Südvietnam) kritisieren, man kann die romkatholische Lehrmeinung zu Verhütungsmitteln und den Ultramontanismus kritisieren – aber eine „Christentumskritik“, die behauptet, wegen „Humanae Vitae“ (1968, vulgo „Pillenenzyklika“) würden in katholischen Ländern (wie Deutschland) keine Verhütungsmittel verwendet – oder gar „Humanae Vitae“ in Beziehung mit dem Problem der ungewollten Schwangerschaften von Teenagern in den USA in Beziehung zu setzen – ist lächerlich.
Es ist geradezu perfide, den „Islamismus“ mit „Islam“ gleichzusetzen; als zur Parade zum „Christopher Street Day“ etwa zwei Dutzend Gegendemonstranten aus der „Piusbruderschaft“ Le Fèvres auftraten, wurde darüber genau so berichtet: Die Piusbruderschaft repräsentiert weder den Katholizismus, noch das Christentum; nicht mal die Anhänger des Tridentinischen Ritus (die sich hauptsächlich innerhalb der romkatholischen Kirche in der Pristergemeinschaft „Petrusbruderschaft“ und der Laienorganisation „Pro Missa Tridentina“ organisieren). Ebenso verhält es sich mit dem „Islamismus“, der eine terroristische Minderheit innerhalb des islamischen Fundamentalismus darstellt. Die weit überwiegende Zahl seiner Opfer sind dabei Moslems in moslemischen Ländern, die die Gruppe destabilisieren und in denen sie die Macht übernehmen will; innerhalb der moslemischen Länder verliert der Islamismus dabei deutlich an Bedeutung.
Wie Hans Küng in seinem Buch über den Islam warnte, wird hier das Realbild – in Wirklichkeit sogar ein dämonisiertes Bild – des Islam mit dem Idealbild des Christentums verglichen.
Eine „Islamkritik“ ist im Endeffekt ungefähr so sinnvoll wie eine „Meyerkritik“ oder eine „Gestilltenkritik“. Sie bringt 1,4 Milliarden Menschen vollkommen willkürlich unter einen Oberbegriff zusammen.

ISLAM-O-PHOBIE

Auch, wenn von Seiten der „Islamkritik“ versucht wurde, den Begriff der „Islamophobie“ als „pseudowissenschaftlich“ zu diskreditieren, der Begriff setzt sich durch. Aus gutem Grunde. Die europäische Angst vor der „Islamisierung“ (DER SPIEGEL) ist irrational, neurotisch und völlig aus der Luft gegriffen, im besten Falle hysterisch, im schlechtesten Falle eine aus politischem Kalkül gesäte Ausgrenzung.
In Deutschland leben über 80 Millionen Menschen. Zu den beiden Großkirchen, der romkatholischen Kirche und der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), bekennen sich jeweils etwa 25 Millionen Menschen. Nicht mitgerechnet sind Orthodoxe (1,3 Millionen), evangelische Freikirchen und kleine Konfessionen wie Mennoniten (ca. 36.000) oder Alt-Katholiken (Qualität statt Quantität) sowie „christliche Sondergruppen“ wie Mormonen. Viele Deutsche bekennen sich zu keiner Konfession, weil sich die Frage der Religiosität für sie nicht stellt; eine Minderheit sind naturalistische Atheisten, die glauben es gebe keinen Gott. (Die Unterscheidung zwischen Agnostikern, die keine Aussage zu Gott machen können oder wollen – wozu auch Buddhisten gehören – und Atheisten, die sich bewußt entscheiden, an die Nichtexistenz Gottes zu glauben, ist hierbei wichtig; übertragen ist das der Unterschied, ob ein Wissenschaftler die Frage nach der Existenz der Vereinigten Feldtheorie nicht beantwortet (weil sie noch ein ungelöstes Rätsel der Physik ist) und einem, der die Existenz dieser Theorie ausdrücklich in Abrede stellt).
Die übergroße Mehrheit dieser Menschen in Deutschland ist für Missionierung durch eine der Strömungen des Islam – oder jede andere Religion – nicht empfänglich. Große wie kleine christlichen Konfessionen und Gruppen versuchen, mit diesen Leuten ins Gespräch zu kommen und bieten ihre Religion – das heißt, ihre Hilfe bei der Bewältigung der unbeantwortbaren Lebensfragen – an; diese Fragen stellen sich besonders Menschen unter 30 Jahren kaum.
Die Zahl der Moslems in Deutschland beträgt zwischen 3 und 4,5 Millionen.
Und diese Zahl umfaßt alle moslemischen Konfessionen und Sondergruppen, Sunniten und Schiiten ebenso wie Aliviten und Ahmadiyya oder Baha’i. Sie umfaßt Gläubige aus den ländlichen Bereichen Anatoliens genauso wie säkulare Türken aus Großstädten oder Exilanten aus dem Iran, die oft einem zu ausgiebig ausgelebten Glauben sehr skeptisch gegenüberstehen. Sie umfaßt Anhänger des Kalifstaats genauso wie Moslems, die zum Ramadan unregelmäßig Gebetsräume aufsuchen.
In diesem Umfeld – >22,5 Millionen Deutsche, die aus eigener Entscheidung keinerlei Religion oder naturalistischen Atheismus praktizieren, allein 50 Millionen Christen in Großkirchen (es gibt jedoch Schnittmengen, so sind ca. 15-20% der Kirchenmitlgieder selbst „nicht religiös“) – dem gegenüber 3-4,5 Millionen Moslems unterschiedlichster Konfession und Lebenssituation – reden „Der Spiegel“, redet „Die Welt“, reden Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien (zu unterschiedlichen Anteilen) von der Gefahr einer „Islamisierung“ Deutschlands.
Bitte den letzten Abschnitt nochmal langsam lesen und sich die Anteile veranschaulichen.
Wie bitte?!? Ca. 5% (!) der Einwohner sollen es schaffen, die restlichen 95% eines Landes zu „islamisieren“?!? Oder auch: 60% der Bevölkerung eines Landes (Zustimmung für die Thesen Sarrazins) haben ernsthaft Angst, daß diese 5% Moslems (von denen ein noch viel geringerer Anteil überhaupt missionarisch tätig ist) aus Deutschland einen islamischen Staat – noch besser: einen fundamentalistischen islamischen Staat! – machen könnten?
Insbesondere im Hinblick auf die Parole „Null Toleranz der Intoleranz“ sollte man überlegen, am nächsten 3. Oktober demonstrativ islamische Gemeinden in Deutschland einzubinden (und auch christliche Gemeinden); der 3. Oktober ist ebenfalls „Tag der offenen Moschee“. Mit der Wahl des „Tag der deutschen Einheit“ wollen die Organisatoren des „Tag der offenen Moschee“ sich klar zu ihrer Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland bekennen. Es wäre angemessen, diesen Tag stärker zu bewerben und intensiver über ihn zu berichten – besonders für die angeblich 60% Sarrazin-Anhänger.
Eine Angst, von 5% der Bevölkerung im eigenen Land „islamisiert“ zu werden, ist jedenfalls keine „Islamkritik“ oder „Integrationsdebatte“ oder „Scheitern der ‘multikulturellen Gesellschaft’“. Diese Angst ist nur durch zwei Wort zu beschreiben: hysterisch und krankhaft.

Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.

Aus dem DingoSaar-Blog

Kommentare:

  1. Lieber "Lynxx",

    es ist schade, dass dieser höchst überfällige Beitrag zur Versachlichung der Debatte keine ähnliche Popularisierung erfährt wie die einfachen und griffigen Schlagworte der Hassblogs - "Islamkritiker" mag ich sie nicht mehr nennen.

    So long

    Der Falke
    http://derfalke.blogspot.com/

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  2. Ja, das ist schade. Wenn ich bei googlenews oder bei einer Blogsuche was zum Islam eingebe, dann kommen meist als erstes die verzerrten "Informationen" der Hassblogs zum Vorscheinen. Von deinem Blog kommt auch aber ne Menge Traffic (für meine Verhältnisse), nämlich heute allein 12 Klicks. Also dürftest du auch ne Menge interessierter Leser haben. (Menge = relativ... :-) ) Danke dafür. Ich sollte vielleicht mal mich auf den Weg machen, meinen Blog im Netz mehr zu verlinken, in Comments bei anderen Blogs, oder in Foren, denn das bringt enooormen Schub. So hat mich gestern jemand im Sport1-Forum verlinkt (der Medienselbstreflexions-Artikel), und schon hatte ich 26 Leser oder Klicks mehr, obwohl der Betreffende "Verlinker" fast gar nichts zu meinem Inhalt hinzugefügt hatte.
    Andererseits ist diese "Nische der Unbekanntheit" auch nicht so schlecht, denn immerhin bekomme ich so wohl weniger Ärger, da ich glaube, dass ich bei einigen meiner Zitate die Länge der Zulässigkeit bisweilen übertreten habe.
    Ich verlinke mal korrekt auf dein Blog, das hast du bei deinem Comment oben vergessen:
    http://derfalke.blogspot.com/
    ;-)

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  3. Hey,

    super, danke.

    Ich bin ja noch Greenhorn, und hatte für meinen Michael-Mannheimer-Hintergrund-Bericht über 200 Klicks aus dem Forum des Politbloggers...durch eine einzige Erwähnung. Schon enorm.

    Der Politblogger, der ja den wesentlich grösseren Einzugsbereich hat, hat das Thema dann aufgegriffen und nochmal recherchetechnisch vertieft.

    Ich wusste nicht, ob ich wegen der Rechercheergebnisse lachen oder weinen sollte, so abstrus waren sie.

    Hier die beiden Artikel:

    http://derfalke.blogspot.com/2011/08/michael-mannheimer-der-hintergrund.html

    http://www.politblogger.eu/die-welt-des-michael-mannheimer-3/

    Gruss Der Falke

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  4. Ja, Politblogger hatte sich in den vergangenen Jahren durch zeitintensive PI-Recherche-Artbeit (zusammen mit seinen Helfern) vergrößert, und dann nochmals einen großen Sprung mit seiner Stuttgart 21 Berichterstattung gemacht.
    Ich nehme an, er oder seine Freunde lesen auch bei mir, u.a. in Facebook mit, und haben somit deinen Artikel gefunden, denn ich habe ihn dort mal vorgestellt. Oder die zeitliche Nähe war rein zufällig und er fand dich über google. Wäre auch möglich... :)

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  5. @DerFalke auch Danke für die Blumen. Ich hätte nicht gedacht, daß der "Islamkritik"-Artikel dermaßen einschlägt (für die bescheidenen Verhältnisse von DingoSaar beachtlich).

    "Politblogger" hatte ich zu seiner "Enttarnung" einen Kommentar geschrieben, daß ich es für ungeschickt halte, ausgerechnet zu Friedrichs "Klarnamenzwang"-Debatte Mannheimer zu "enttarnen"; ich sehe auch nicht, wie sein "Klarnamen" etwas zur Auseinandersetzung mit seinen Inhalten beiträgt.

    Die Antwort war ein Artikel in "Politblogger", in dem er jeden "anonymen" Netznutzer als "erbärmlichen Feigling" etc. diffamiert und speziell auf die Klarnamenpflicht eingeht. Er schreibt, man solle zu seinen politischen Einstellungen stehen, die wohl doch nicht so mehrheitsfähig seien.

    Zweimal d'acc: Man soll zu seinen Einstellungen stehen; aber andere sollen auch richtig lesen und nicht selektiv zitieren, so daß am Ende der Sinn verkehrt wird. Und Personalabteilungen sollen sich nicht für außerberufliche Dinge interessieren (was dann aber auch NPD-Faschos zugutekommt). Da das aber in der real existierenden Welt nicht so ist, möchte ich ein Mindestmaß an Anonymität.

    "Nicht Mehrheitsfähig": Wenn 60% der Deutschen Sarrazin zustimmen, dann stimmt es wohl, daß DingoSaar nicht mehrheitsfähig ist.

    Bin von Politblogger schwer enttäuscht.

    Enys Untra

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  6. Hallo mein Lieber. :)
    Danke für deinen Comment. Ich bin auch für Anonymität im Netz, auch wie du sagst, dass nicht jeder Hans und Franz jederzeit beobachten kann, was ich so gerade treibe. Wenn ich in der Stadt spazieren gehe, hängt auch kein Schild mit meinem Namen um meinen Hals, inkl. GPS-Gerät, das an alle Leute die mich so im Reallife kennen meinen Aufenthaltsort und meine Gedanken hinfunkt.
    Vor allem kommt eine Sache bei der Diskussion finde ich immer zu kurz: Niemand kann einem garantieren, dass wenn ich hier nun im Impressum oder bei Facebook Muhammad Abdul, Felicitas Napoli, Hans Schmidt oder Dietmar Näher schreibe, dass ich diese Person mit diesem Namen auch wirklich bin.
    Insofern weiß ich nicht, wie viele Pseudonyme sich nun in Facebook, oder bei Kommentaren von Zeitungen, usw. hinter vermeintlichen Klarnamen verbergen. Ist auch egal, wichtig ist das was man sagt. :)

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